
Stadionplan | Stadtplan Berlin | Fotos 2006 | Weitere Fotos hier.
Anschrift: Cantianstraße 24 – 10437 Berlin
Aktuelles Fassungsvermögen: 20.000 Zuschauer
Stehplätze: Fehlanzeige
Baujahr: 1913 (1825 “Exer”)
Eigentümer: Stadt Berlin
Generelle Infos:
Seit 1825 wurde der Platz (im Volksmund “Exer” genannt) von der preußischen Armee als Exerzierplatz für ein Garde-Regiment genutzt. Sein Wahrzeichen war die „Einsame Pappel“.
An der weit vor dem Schönhauser Stadttor stehenden Schwarzpappel fand am 26. März 1848 die erste Volksversammlung der aufständischen Berliner während der Revolution von 1848 statt. Bis zu 20 000 Menschen forderten von Friedrich Wilhelm IV. das allgemeine Wahlrecht, den 12-Stunden-Tag, Mindestlöhne und staatliche Volkserziehung statt privater oder konfessioneller Schulen. Die „Einsame Pappel“ an der Topsstraße wurde 1968 gefällt. An ihrer Stelle steht heute, von Zitterpappeln umgeben, ein in einer Baumschule in Dresden großgezogener Ableger der alten Schwarzpappel. Ende des 19. Jahrhunderts gab die Armee den inzwischen mit Wohnhäusern umbauten „Exer“ als Übungsplatz auf. Der Platz wurde von Sportlern genutzt, so auch bis 1904 als erste Spielstätte von Hertha BSC (der Berliner Fußballklub war 1892 in einem Lokal in der nahe gelegenen Zionskirchstraße als „Hertha 92“ gegründet worden). Heute ist Hertha BSC am Olympiastadion in Berlin-Charlottenburg zu Hause. 1912 kaufte die Stadt Berlin den größten Teil des Geländes und ließ ihn 1913 zu einer Spiel- und Sportanlage umgestalten. Anlässlich der Weltjugendfestspiele 1951 wurde die Anlage zum „Berliner Sportpark“ ausgebaut. Auf 22 Hektar entstanden ein Fußball- und Leichtathletik-Stadion mit 20.000 Sitzplätzen und mehrere Spiel-, Trainings- und Wettkampfstätten. 1952 benannte der Ost-Berliner Magistrat den Sportpark nach dem als Turnvater bekannt gewordenen Pädagogen Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852).
Im Juli 2006 trug die erste Mannschaft von Hertha BSC ihr UI-Cup Heimspiel gegen FK Moskau (0:0) vor 8.500 Zuschauern hier aus.
Weiterhin wird der Jahn-Sportpark für kulturelle Veranstaltungen genutzt, so trat z.B. auch schon Michael Jackson hier auf.
An der weit vor dem Schönhauser Stadttor stehenden Schwarzpappel fand am 26. März 1848 die erste Volksversammlung der aufständischen Berliner während der Revolution von 1848 statt. Bis zu 20 000 Menschen forderten von Friedrich Wilhelm IV. das allgemeine Wahlrecht, den 12-Stunden-Tag, Mindestlöhne und staatliche Volkserziehung statt privater oder konfessioneller Schulen. Die „Einsame Pappel“ an der Topsstraße wurde 1968 gefällt. An ihrer Stelle steht heute, von Zitterpappeln umgeben, ein in einer Baumschule in Dresden großgezogener Ableger der alten Schwarzpappel. Ende des 19. Jahrhunderts gab die Armee den inzwischen mit Wohnhäusern umbauten „Exer“ als Übungsplatz auf. Der Platz wurde von Sportlern genutzt, so auch bis 1904 als erste Spielstätte von Hertha BSC (der Berliner Fußballklub war 1892 in einem Lokal in der nahe gelegenen Zionskirchstraße als „Hertha 92“ gegründet worden). Heute ist Hertha BSC am Olympiastadion in Berlin-Charlottenburg zu Hause. 1912 kaufte die Stadt Berlin den größten Teil des Geländes und ließ ihn 1913 zu einer Spiel- und Sportanlage umgestalten. Anlässlich der Weltjugendfestspiele 1951 wurde die Anlage zum „Berliner Sportpark“ ausgebaut. Auf 22 Hektar entstanden ein Fußball- und Leichtathletik-Stadion mit 20.000 Sitzplätzen und mehrere Spiel-, Trainings- und Wettkampfstätten. 1952 benannte der Ost-Berliner Magistrat den Sportpark nach dem als Turnvater bekannt gewordenen Pädagogen Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852).
Im Juli 2006 trug die erste Mannschaft von Hertha BSC ihr UI-Cup Heimspiel gegen FK Moskau (0:0) vor 8.500 Zuschauern hier aus.
Weiterhin wird der Jahn-Sportpark für kulturelle Veranstaltungen genutzt, so trat z.B. auch schon Michael Jackson hier auf.
Anfahrt per ÖPNV:
Bus: Linien 120 und 157, Haltestelle Eberswalder Straße
U-Bahn: Linie 2, Haltestelle Eberswalder Straße
S-Bahn: Linien 4, 8 und 10, Haltestelle Schönhauser Allee
Tram: Linie 20, Haltestelle Eberswalder Straße
U-Bahn: Linie 2, Haltestelle Eberswalder Straße
S-Bahn: Linien 4, 8 und 10, Haltestelle Schönhauser Allee
Tram: Linie 20, Haltestelle Eberswalder Straße
Anfahrt per PKW:
Aus Richtung Hamburg/Rostock:
Stadtring Richtung Charlottenburg (A100), Ausfahrt Spandauer Damm, ab dort Ausschilderung Olympiastadion vorhanden. Alternative: Ausfahrt Kaiserdamm, rechte Spur, am Ausfahrtsende rechts fahren, danach immer geradeaus über Knobelsdorffstraße, Platanenallee, Reichsstraße bis zum Steubenplatz, dort links abbiegen in die Olympische Straße.
Stadtring Richtung Charlottenburg (A100), Ausfahrt Spandauer Damm, ab dort Ausschilderung Olympiastadion vorhanden. Alternative: Ausfahrt Kaiserdamm, rechte Spur, am Ausfahrtsende rechts fahren, danach immer geradeaus über Knobelsdorffstraße, Platanenallee, Reichsstraße bis zum Steubenplatz, dort links abbiegen in die Olympische Straße.
Aus Richtung München/Nürnberg, Hannover/Magdeburg, Leipzig:
Über die Avus (A115) Richtung Autobahndreieck Funkturm, Ausfahrt Messedamm (Richtung A100), rechts halten, danach zwei Alternativen:
A: rechts abbiegen Richtung Deutschlandhalle, dann über die Jaffestraße bis zur Heerstraße, links abbiegen bis zur Flatowallee, dort rechts einordnen.
B: geradeaus bis zur Kreuzung, links in die Masurenallee einbiegen, danach über den Theodor-Heuss-Platz in die Heerstraße.
Parkplätze:
Angeblich nur sehr wenige, Anfahrt per ÖPNV wird empfohlen…
Informationen für Gästefans:
Flutlicht, Laufbahn, Zaun
Karten:
| Bereich | Preis |
| Vollzahler | 7,- EUR |
| Ermäßigt | 4,- EUR |
Catering:
Obligatorische Buden mit dem üblichen Schnellimbiss und Getränken (Bier: helles).
Information für behinderte Besucher:
Die Hertha BSC Geschäftsstelle hatte ein Beantworten der Fragen leider nicht nötig.
Wir verweisen daher auf den Reiseführer für behinderte Fußballfans.
Wir verweisen daher auf den Reiseführer für behinderte Fußballfans.