Von morgens bis abends wir beide,
und sonst nur Sorgen und Fragen um uns,
die uns nie berührten und unsre Vernunft.
Es war ein Leben im Heute. Nein, ein Leben fürs Leben.
Keine Sekunde vergeudet, jeder Moment so erstrebens-
wert wie sinnlos, doch von jetzt aus gesehn
so unbeschreiblich besonders und kaum zu verstehen.
Wir haben das Leben getanzt und unsre Liebe verbraucht.
Irgendwann sind wir aufgeschlagen und,
tick tick tick, war das auch zerfickt.
Alles lässt dich so kalt und trist.
Ich wollte deine Hand halten, doch griff ich lediglich
im Fallen ins Nichts. Ich dachte: “Ne, ich falle noch nicht”.
Doch fiel ich und fiel viel tiefer ins Nichts.
Ich weiß nicht, ob es dir gut geht.
Dabei kanns nicht anders sein.
Wir leben einfach so weiter, nur einfach allein.
Ich schieß mich tagelang ab, um nicht alleine zu sein.
Wach irgendwo auf, schleiche mich raus, schleiche mich heim.
Ich bin ein Krebs und ich krebse, du eine Möwe im Licht.
Es gibt noch so viel zu erleben, doch mich nicht mehr für Dich!